Flugangst überwinden und entspannt fliegen ist jederzeit möglich!

Ein ungutes Gefühl bei der Flugbuchung? Bedenken um die Sicherheit? Angst vorm Fliegen?

Mein Erfahrungsbericht wie ich mit diesen 4 Schritten die Angst vorm Fliegen verlor.



Jahrelang litt ich unter Flugangst und Urlaub kam für mich nur in Frage wenn das Ziel mit dem Auto erreichbar war.
Jedoch fühlte ich mich mit der Zeit immer mehr eingeschränkt. Ich wollte wieder an unbekannte, schöne, ferne Orte reisen.

Als Freunde von mir planten mit ihrem Segelboot in die Karibik zu segeln und mir anboten sie dort zu besuchen, musste unbedingt eine Lösung für meine Flugangst her.

In der Zeit wo sie ihre Segeltour planten, recherchierte ich alles über Flugangst. Und je mehr ich mich damit beschäftigte, um so mehr erfuhr ich über diese Angst. Das Wichtigste für mich war: Flugangst (Aviophobie) ist eine spezifische Angst und kann daher mit einfachen Methoden überwunden werden.

Wie ich es geschafft habe die Angst vorm Fliegen zu überwinden und tatsächlich geflogen bin, berichte ich hier.



Flugangst überwinden



Angst vorm Fliegen

Als erstes habe ich mich mit der Angst, vor allem mit der Angst vorm Fliegen beschäftigt.

Überall hört und liest man, dass Flugzeuge immer sicherer werden und wesentlich weniger Unfalltote als bei Auto, Bus oder Bahn zu verzeichnen sind, das ist sogar statistisch bewiesen.

Jedoch hilft dies überhaupt nicht weiter, wenn man selbst ein unangenehmes Gefühl oder richtige Angst vorm Fliegen hat.

Auch negative Erzählungen von anderen und die Katastrophenberichten in den Medien, bestätigen und verstärken die negativen Gefühle dem Fliegen gegenüber sogar noch.



Flugangst überwinden

Ich war mehr als froh, als ich erfuhr, dass sich Flugangst jederzeit umwandeln lässt. Da Flugangst eine erlernte Angst (Phobie) ist und sich im Kopf abspielt, muss man sich unbedingt damit auseinandersezten, wenn man seine Flugangst überwinden will.

Somit eignete ich mir als erstes Wissen an: Was löst Flugangst aus? Woher kommt die Angst?

Aus meinen ganzen Recherchen, gelesenen Büchern und Hilfeforen stand fest:

→ Flugangst ist erworben und durch spezielle Methoden kann die Angst vorm Fliegen wieder losgelassen werden.

Dabei spielt die Stärke der Angst eine weitere Rolle bei der Angstauflösung.

Wenn lediglich Flugbedenken oder unangenehme Gefühle beim Fliegen vorhanden sind, reicht meist das Wissen über Angst und die Flugzeugtechnik aus, um entspannter zu fliegen.

Folgendes über Angst / Flugangst war für mich wichtig zu wissen.


1. Flugangst - Aviophobie


Was ist Angst - woher kommt sie

Angst bedeutet im Lateinischen: Angustiae.

Dies steht für einen Zustand der Beklemmung / Enge.

Die angeborene Angst ist eine natürliche Alarm- und Aktivierungsreaktion auf körperlicher und geistiger Ebene.

Sie bereitet uns auf schnelles Handeln bei realer Gefahr in Form von Flucht oder Angriff vor.

Daneben gibt es noch die Schock- Schrecksituation, die uns handlungsunfähig macht.

Die Aktivierungsreaktion kann außer Kontrolle geraten, wenn Situationen als bedrohlich eingeschätzt werden, die in der Realität völlig ungefährlich sind.

So wie das Fliegen, welches normalerweise ungefährlich ist, jedoch als Gefahr gesehen wird.



Flugangst

Die Flugangst ist eine spezifische Angst (Phobie). Sie wird meist durch eindeutig definierte Situationen, Objekte, Handlungen oder Personen hervorgerufen.


Oft tritt die Angst vorm Fliegen in belastenden Lebensumständen auf, z.B. bei einer Trennung, dem Tod eines geliebten Menschen, Arbeitsstress oder wenn man sich zuviel aufläd.


Es kann auch ein früheres traumatisches Erlebnis sein, welches beim Flug reaktiviert wird.

Unter Flugangst leiden oft auch Personen, die schwer die Kontrolle abgeben können.


Weiter können Unwissenheit über Flugzeugtechnik und fehlendes Vertrauen darin Angst auslösen.

Gerade ein Flugzeug bietet viele Reize, um negative Gedanken aufkommen zu lassen.


Sei es die Enge im Flugzeug, der Start, die unbekannten Geräusche, die Technik oder Turbulenzen.

All dies kann als Gefahr bewertet werden und damit die Flugangst auslösen.


Flugangst betrifft somit diejenigen, die den Flug als gefährlich / lebensbedrohlich einschätzen.

Bei ihnen zeigt der Körper eine ganz normale Reaktion auf eine Gefahrensituation.

Sehr überrascht war ich, dass so viele das Fliegen als unangenehm empfinden oder auch Angst davor haben. Es ist also ein weit verbreitetes Phänomen, das Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Frauen und Männer gleichermaßen betrifft.



Sehr interessant ist die Studie über die Stärke von Flugangst der Personen auf einer Skala von 1-10:

Studie als PDF: https://www.treffpunkt-flugangst.de/treffpunkt-flugangst-umfrage-2008.pdf

Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach haben 16 Prozent der Deutschen sehr große Angst vor dem Fliegen, weitere 22 Prozent fühlen sich mehr als unwohl.

Umfrage als PDF: http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/prd_0316.pdf




Angst zeigt sich immer auf drei Ebenen

Körperlich:

  • Schnelle Atmung, stärkere Durchblutung, kalter Schweiß, Schwindel, angespannte Muskeln
  • Diese körperlichen Veränderungen bereiten den Körper auf blitzschnelles Handeln vor
  • die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet
  • Da eine reale Gefahr im Flugzeug nicht gegeben ist, man weder flüchten noch kämpfen kann, richtet sich diese Energie dann gegen einen selbst

Gedanklich:

  • Kontrollverlust / Ausgeliefert sein
  • Flugzeugabsturz / Bilder im Kopf
  • Turbulenzen / Notlandung
  • Angst vor der Höhe
  • Angst vor der unsichtbaren Luft
  • Angst vor Enge
  • Terroristische Anschläge

Verhalten:

  • Angstauslösende Situationen werden vermieden
  • Ausreden werden gesucht:
  • Europa hat auch schöne Urlaubsorte (was ja auch stimmt)
  • Ich kann auch mit dem Auto oder Bahn in den Urlaub fahren
  • Die Vermeidungsstrategie kann sich auch auf andere Situationen ausbreiten


→ Die Flugangst wird demnach durch einen Reiz ausgelöst.

→ Es kann der erste Schritt ins Flugzeug sein, die Enge, die Geräusche oder Anderes.

→ Dies wird mit Gedanken verbunden wie: hier komme ich nicht mehr lebend raus! Kann der Pilot sicher fliegen? Erfüllt das Flugzeug die technischen Ansprüche? Ist ein Terrorist an Bord? Wenn wir durch Turbulenzen fliegen, stürzen wir ab.

→ Je mehr Wissen um die Angst und der Flugzeugtechnik vorhanden ist, desto besser kann man die Flugangst überwinden.



Schritt 1: Wissen darüber, was Angst ist, woher Flugangst kommt und das sie wieder aufgelöst werden kann.

Um sich Wissen anzueignen was Flugangst ist, woher sie kommt und das sie einfach wieder aufgelöst werden kann, ist das Buch von Karin Bonner über Flugangst sehr zu empfehlen. Siehe dazu auch Buchempfehlungen.



2. Flugzeug und Technik



Ebenso wichtig um meine Flugangst überwinden zu können, war das Wissen über die Flugzeugtechnik und das Fliegen generell.

Die unbekannten Geräusche beim Start, während des Fliegens, vor und bei der Landung haben bei mir immer regelrechte Panikanfälle ausgelöst.


Da ich mich intensiv mit der Flugzeugtechnik auseinandergesetzt habe, sind mir die Geräusche und Vorgänge beim Fliegen nun bekannt.

Ich habe bei meinem Flug in die Karibik alle Vorgänge bewusst registriert und eingeordnet.


Dazu habe ich mir Karteikarten geschrieben, wie Karin Bonner (Diplompsychologin und Flugbegleiterin) in ihrem Buch ´Nie mehr Flugangst´empfohlen hat.

Damit konnte ich jede einzelne Phase des Fluges genau nachvollziehen.


Ich war sehr überrascht, dass viele sonst so angstauslösende Momente dadurch ihre Macht verlieren.

Folgende Vorgänge und Geräusche des Fliegens habe ich notiert und konnte sie dann während des Fluges bewusst zuordnen.



Anlassen der Triebwerke


Nachdem die Türen geschlossen wurden, hatte ich immer das Gefühl, nun sitze ich in der Falle.

Die Geräusche waren unheimlich. Herzklopfen und Kurzatmigkeit stellte sich ein.

Damit ich die Flugangst überwinden konnte, erstellte ich Karteikarten für jede Phase des Fluges.

Die 1. Karteikarte lautete:

Beim Anlassen der Triebwerke wird alle Luft den Triebwerken zugeführt.

Dadurch wird es erst leise und dann immer lauter.

Es ist ein Knacken zu hören, das Licht geht aus und dann wieder an.

In dieser Phase begrüßt der/die Pilot/in die Passagiere, danach werden die Sicherheitsvorkehrungen vorgeführt.

Diese Vorführungen sind vom Deutschen Luftfahrtbundesamt vorgeschrieben.



Der Start


Vor dem Start hatte ich immer am meisten Angst.

Die Beschleunigung und das Abheben vom Boden.

Ich begann zu zittern und bekam Schweißausbrüche.

Damit ich die Flugangst überwinden konnte, erstellte ich auch hierfür eine Karte.

Die 2. Karteikarte lautete:

Das Flugzeug rollt nun zur Startbahn.

Die Klappen an den Tragflächen werden in die Startposition gefahren um den Auftrieb zu erhöhen.

Der Start erfolgt immer gegen den Wind.

Nun werden die Schubhebel nach vorne geschoben.

Die Triebwerke werden dadurch lauter und innerhalb weniger Sekunden haben die Motoren den vollen Startschub erreicht.

Durch diese Beschleunigung wird man leicht in den Sitz gedrückt.

Ungefähr eine Minute nach dem Start rumpelt es.

Das Fahrwerk wird eingefahren und die Fahrwerksklappen werden geschlossen.



Der Steigflug


Die größte Panikattacke hatte ich wenn das Flugzeug stieg und es auf einmal ganz leise wurde.

Da dachte ich, jetzt sind die Triebwerke ausgefallen und wir stürzen ab.

Meist hyperventilierte ich dann, nun mache in dieser Phase gezielte Atemübungen, siehe weiter unten.

Meine Angstauslöser waren also hauptsächlich das fehlende Vertrauen in die Flugzeugtechnik.

Somit lautete die 3. Karteikarte:

Durch die ausgefahrenen Klappen ist der Auftrieb immer noch hoch.

Ab einer bestimmten Flughöhe werden die Tragflächen in die Normalposition zurückgefahren.

Zuerst werden die Klappen an der Hinterkante des Flügels eingefahren.

Es geht meist treppenförmig, also in Stufen nach oben, dadurch wird das Triebwerksgeräusch erst leiser und dann wieder lauter.

Wenn die erforderliche Fluggeschwindigkeit erreicht ist werden auch die Vorflügel eingefahren.

!Die Tragflächen verlaufen unter und über dem Flugzeug und sind nicht nur einfach angesteckt!



Der Reiseflug


Während des Reisefluges atmete ich meist wieder normal, achtete aber auf jedes Geräusch.

Aus dem Fenster konnte ich früher aber nicht gucken.

Schon der Gedanke, wie hoch das Flugzeug fliegt und wie tief man fallen kann, ließ wieder den Angstschweiß ausbrechen.

Durch das Lesen über die Fliegerei habe ich sehr interessante Tatsachen erfahren, die dazu beigetragen haben, dass ich meine Flugangst überwinden konnte. Dadurch sehe ich das Fliegen jetzt mit ganz anderen Augen.

Die 4. Karteikarte lautete:

Die Reisehöhe liegt normalerweise bei 8000 bis 11 000 Meter und ist von der Flugdauer abhängig.

(Auf den Flug nach St. Maarten sind wir jedoch 12.192 Meter hoch geflogen!)

Der Flug erfolgt über festgelegte und kontrollierte Luftstraßen.

An Kreuzungen steht meist ein Navigationssender auf dem Boden!

Ist dieser Punkt erreicht, kann in Richtung der neuen Luftstraße weitergeflogen werden.

Kurs und Länge der Luftstraßen sind auf der Karte im Cockpit angegeben.

Jede Straße ist bezeichnet und der Sender am Ende der Straße hat einen Namen.


Es ist auch kaum möglich, dass bei einem Flug alle Triebwerke gleichzeitig ausfallen.

Sie haben voneinander unabhängige Versorgungskreisläufe.

Und alle lebenswichtigen Instrumente sind mehrfach abgesichert, dies nennt man: Redundanz (Wikipedia).



Turbulenzen


Auf Turbulenzen und das Absacken des Flugzeugs reagierte mein Körper sofort wieder wie in einer Gefahrensituation.

Nur das ich weder wegrennen noch mich verteidigen konnte. Ich verkrampfte total und hoffte nur noch, dass es bald aufhört.

Das technische Wissen beruhigt mich jetzt und hat dazu beigetragen meine Flugangst überwinden zu können.

Ich hoffe bei jeden weiteren Flug, dass ich das Fliegen durch die Luft, irgendwann einmal richtig genießen kann.

Die 5. Karteikarte lautete:

Unterschiedliche Erwärmung der Land- und Seemassen lassen Luftbewegungen entstehen.

Diese werden auf das Flugzeug übertragen und bei Änderungen der Luftbewegungen können Turbulenzen entstehen.

Es gibt thermische, mechanische und durch Windscherung verursachte Turbulenzen.

Warme Luft die aufsteigt gehört zu den thermischen Turbulenzen, dies wird wie ein Hüpfen wahrgenommen.

Mechanische Turbulenzen, treten auf, wenn materielle Strukturen wie Berge und Bauwerke Windströmungen unterbrechen.

Diese sind meist vorherzusehen, und Piloten vermeiden, in niedriger Höhe nah an großen Bauten vorbeizufliegen.

Dann gibt es noch die Windscherung. Dieses Phämomen erzeugt Turbulenzen, weil die Windrichtung oder Windgeschwindigkeit wechselt.

Wenn das Flugzeug durch eine nach oben oder nach unten gehende Luftströmung fliegt, wird es mit der Strömung versetzt.

Dies fühlt sich so an als ob das Flugzeug in ein ´Luftloch´ geflogen ist und man viele Meter in die Tiefe gefallen wäre.

Es wird jedoch nur durch die kurzfristige Luftströmungsveränderung versetzt.



Der Landeanflug


Den Landeanflug empfand ich dann als letzte schwere Hürde.

Nun weiß ich, dass sich mein Körper durch die schrecklichen Gedanken was bei einer Landung alles passieren könnte, auf eine lebensbedrohliche Situation einstellte.

Die 6. Karteikarte lautete:

Im Sinkflug wird es leiser, da die Leistung der Triebwerke nachlässt.

Das Flugzeug geht nun leicht mit der Nase nach unten.

Die Vorflügel und die Landeklappen werden wieder ausgefahren, dies ist gut zu hören.

Kurz vor der Landung wird das Fahrwerk ausgefahren, dieses Gerumpel ist kaum zu überhören.

Nun werden die Landeklappen in die Endstellung gesetzt.

Der höhere Luftwiderstand wird durch einen zusätzlichen Triebwerksschub ausgeglichen. Dadurch wird es noch einmal lauter.

Sobald das Hauptfahrwerk den Boden berührt, kommen oben aus den Tragflächen die Luftbremsen (Stör-oder Bremsklappen) heraus.

Dadurch bekommt das Flugzeug mehr Bodenhaftung und die Radbremsen können schneller greifen.


Schritt 2: Wissen über die Flugzeugtechnik aneignen und Vertrauen in die Fliegerei bekommen.

Früher war für mich jeder Flug wie ein langer Kampf, bei dem ich am Ende froh war, überlebt zu haben.

Mit dem Wissen über Flugangst und Flugzeugtechnik hatte sich schon einiges geändert.


Doch obwohl ich jetzt genug über Flugangst und die Flugzeugtechnik wusste, traute ich mich noch nicht einen Flug zu buchen.

Mir fehlten irgendwelche Praktiken, die ich anwenden kann, wenn sich die Angst doch bemerkbar macht.


Somit probierte ich einige Entspannungsmethoden aus, die in der Flugangst-Literatur empfohlen werden.

Welche genau der Angst entgegenwirken und damit zur Entspannung beitragen habe ich nachfolgend aufgeführt.



3. Entspannungsmethoden



Anspannung und Erregung abbauen


Das man in Stresssituationen generell angespannter ist und auf bestimmte Situationen viel gereizter reagiert als normalerweise, war auch mir bekannt.

Das die Grundanspannung aber generell auch bei Angstreaktionen eine entscheidene Rolle spielt, wurde mir erst jetzt richtig bewusst.

Wer also durch Stress schon angespannt ist, neigt eher zu einer Panikreaktion als jemand der gelassen in sich ruht.

Um Anspannung und Erregung zu senken, gibt es mittlerweile viele verschiedene Methoden.
Welche zum Stressabbau gut geeignet sind, nachfolgend.



Körperliche Betätigung - Ausdauersport

  • Fahrradfahren, Joggen
  • Laufen, Wandern, Bergsteigen
  • Walken, Nordic Walking
  • Schwimmen, Rudern, Paddeln
  • Ergometertraining
  • Skilanglauf

Mentaler Ausgleich - Entspannung

  • Yoga
  • Progressive Muskelentspannung
  • Pilates
  • Tai Chi
  • Qigong
  • Atemübungen
  • Achtsamkeitsübungen
  • Meditation
  • Entspannungsmusik

Naturheilkunde

  • gesunde Ernährung
  • Akupunktur / Akupressur
  • Pflanzenheilkunde
  • Aromatherapie
  • Homöopathie
  • Schüssler Salze


Da Angst immer zu körperlicher Anspannung und erhöhtem Herzschlag führt, ist es wichtig eine Entspannungsmethode zu finden.

Mir z.B. half und hilft immer noch eine Kombination aus Progressiver Muskelentspannung und Atemübung wenn ich mich beruhigen möchte.

Die Übungen, die ich dann anwende, sind folgende.


Anleitung Progressive Muskelentspannung

Hinweise:

  • Die Übungen können im Sitzen oder im Liegen auf einer bequemen Unterlage ausgeführt werden.
  • Die Augen werden geschlossen. Dann einige Male tief durchatmen, bis der Herzschlag zu spüren ist.
  • Dann werden nacheinander Muskelgruppen angespannt und wieder entspannt.
  • Jede Muskelgruppe ca. fünf Sekunden stark anspannen aber nicht verkrampfen. Es sollte auf keinen Fall schmerzhaft sein, dann lockerlassen. Mindestens 10 Sekunden auf die nachfolgende Entspannung konzentrieren.
  • Während der Anspannung möglichst normal weiteratmen. Dann folgt die nächste Muskelgruppe.
  1. Rechte Hand (Linkshänder beginnen Sie mit der linken): Hand langsam zur Faust ballen.
  2. Rechter Oberarm: Arm anwinkeln und Muskeln an der Innenseite Oberarme (Bizeps) anspannen.
  3. Linke Hand: Hand langsam zur Faust ballen.
  4. Linker Oberarm: Arm anwinkeln und Muskeln an der Innenseite Oberarme (Bizeps) anspannen. Nach der Entspannung beide Hände so drehen, dass die Innenseiten nach oben zeigen. Hände und Unterarme nach unten gegen die Armlehnen oder den Boden drücken und die Spannung 5 Sekunden halten.
  5. Stirn: Augenbrauen nach oben ziehen.
  6. Nase und obere Wangenpartie: Augen fest zudrücken und Nase rümpfen.
  7. Kiefer und untere Wangenpartie: Zähne fest zusammenbeißen und den Kiefer anspannen.
  8. Schultern: Schultern so hoch ziehen wie es geht, 5 Sek. halten, 10 Sek. entspannen. Das Kinn gegen die Brust drücken.
  9. Nacken: Kopf nach vorne beugen. Das Kinn gegen die Brust drücken. Nach 5 Sekunden Anspannung den Kopf auf die rechte Seite rollen und 5 Sekunden dort halten. Dann den Kopf zur linken Seite rollen und 5 Sekunden dort die Entspannung spüren.
  10. Bauch: Bauch einziehen und Bauchmuskeln fest anspannen.
  11. Rücken: Schultern nach hinten ziehen.
  12. Beine und Füße: Rechte Ferse fest auf den Boden drücken. Anspannung im Gesäß und Oberschenkel spüren.
  13. Linke Ferse fest auf den Boden drücken. Anspannung im Gesäß und Oberschenkel spüren.
  14. Rechte Zehen: Zehen nach oben Richtung Decke ziehen. Anspannung im Schienbein spüren. 10 Sekunden enspannen. Dann die Zehen fest auf den Boden drücken bis die Waden angespannt sind.
  15. Linke Zehen: Zehen nach oben Richtung Decke ziehen. Anspannung im Schienbein spüren. 10 Sekunden entspannen. Dann die Zehen fest auf den Boden drücken bis die Waden angespannt sind.
  16. Zum Abschluss noch einmal alle Muskeln gleichzeitig anspannen: Füße, Beine, Po, Rücken, Bauch, Nacken, Schultern, Hände, Arme und Gesicht. 5 Sekunden die Spannung halten, dabei weiteratmen. Dann tief ausatmen und den ganzen Körper entspannen.

Eine sehr gut gesprochene und entspannende Anleitung zur progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson kann auf folgender Seite angehört und zum Üben heruntergeladen werden: http://www.schmerzmedizin.berlin/progressive-muskelentspannung-nach-jacobson.html

Atemübung / Kombination

Hinweis:

Bei der Atemübung bewusst auf die Atempausen achten. Wenn möglich mit geschlossenen Augen durchführen.

  • Durch die Nase normal einatmen und tief durch den Mund ausatmen.
  • Jetzt eine Pause von 2 Sekunden machen. Am besten funktioniert es wenn man 21, 22 zählt.
  • Dann erst wieder einatmen und wie beschrieben zehnmal hintereinander konzentriert durchführen.

Diese Übung ist erweiterbar, indem die Pausen auf 4 Sekunden, also 21, 22, 23, 24 verlängert werden.

➔ Folgende Kombination aus Muskelentspannung und Atemübung ist bei mir in Stresssituationen außerordentlich hilfreich:

Atemübung: Normal durch die Nase einatmen und tief durch den Mund ausatmen. Jetzt 21, 22, 23, 24 zählen und dann erst wieder einatmen.

Muskelanspannung: Den Körper anspannen: Fäuste ballen, Arme vor den Oberkörper verschränken, Schultern hochziehen, Lippen aufeinander pressen, Bauchmuskeln anspannen Beine fest in den Boden stemmen und die Zehen nach oben ziehen. Diese Spannung 10 Sekunden halten, zählen von 21 bis 30. Dann die Spannung loslassen und 20 Sekunden der Entspannung nachspüren.

Atemübung: Jetzt wieder die Atemübung mit Pausenzählung 21 bis 24 durchführen und diese mehrmals wiederholen.

Danach dehnen und strecken und die Augen wieder öffnen. Der Angst oder dem Stress kann damit die Energie entzogen werden.



Musik gegen Flugangst

Die Proffessorin Rebecca Spelmann von der Private Therapy Clinic in London erforschte, ob es möglich ist mit bestimmter Musik, Panikattacken zu vermeiden. Sie fand heraus: «Musik, die sowohl die logische linke als auch die emotionale rechte Gehirnhälfte anspricht, stimuliert offenbar das limbische System, in dem wir negative Erinnerungen und Gefühle verarbeiten». Das fördere eine rationale, positive Denkweise und helfe, Angstgefühle zu lindern. Wer ruhig und kontrolliert im Takt einer langsamen Melodie ein- und ausatmet, senkt damit seine Herzfrequenz und den Blutdruck.

Besonders Musik mit ca. 60 Beats /Minute können helfen die schnelle Atmung, die durch Angst hervorgerufen wird, zu verlangsamen.

Ich habe mich dann weiter darüber informiert und erfahren, dass Musik mit einem Tempo von ca. 60 Takt-Schlägen pro Minute beruhigend auf das Nervensystem wirkt. Dadurch, dass sich der menschliche Herzschlag dem Puls der Musik angleicht (normaler Ruhepuls ca. 70 Schläge/Minute), wird innerer Stress abgebaut.

Ich habe einige aus nachfolgender Musikliste in meine eigene Playlist übernommen und habe diese bei jeden Flug mit dabei.

Diese Lieder sind in der Beruhigungs-Wiedergabeliste von Frau Dr. Spelmann vorhanden:

• Someone Like You – Adele
• Orinoco Flow (Sail Away) – Enya
• Piano on The Beach – Liborio Conti
• Piano Concerto No. 21 in C major („Elvira Madigan“) K. 467 – Mozart Wolfgang Amadeus
• Better Together – Jack Johnson
• Pure Shores – All Saints
• Buffalo Soldier – Bob Marley
• Scar Tissue – Red Hot Chilli Peppers
• Paradise – Coldplay
• As I Lay Me Down – Sophie B. Hawkins
• Inside Out – Britney Spears
• Ignition – R Kelly
• Flaws and All – Beyoncé
• The Christmas song – Nat King Cole
• Space Oddity – David Bowie

Hier zum vollständigen Artikel: Musik gegen Flugangst



Schritt 3: Entspannungs- und Atemübungen kennenlernen. Eine für sich passende Methode wählen. Sehr hilfreich ist auch eine Kombination einer Entspannungs- und Atemtechnik, wie oben beschrieben. Diese immer wieder üben, so dass man sie in Stresssituationen sofort anwenden kann.

Zur Entspannung während des Fluges eine Playlist mit beruhigender Musik (60 Takt-Schlägen pro Minute) erstellen.


Schritt 1-3: Das Wissen über Flugangst, der Flugzeugtechnik und das Anwenden von Entspannungs- und Atemübungen kann bei latenter Flugangst schon ausreichen.

Jedoch wollte ich auch meine negativen Gedanken umwandeln und habe nach Lösungen gesucht, die dies möglich machen.

Folgende Techniken haben sich bei starker Flugangst und Panikattacken bewährt, deren Ziel die Auflösung von Angst und Stress ist.



4. Bewältigungstechniken / Coaching



Unter Coaching versteht man verschiedene Verfahren, die ermöglichen Ängste, Defizite, Hemmungen etc. abzubauen.

Krankheitsbilder werden damit nicht behandelt. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Da ja die Flugangst eine spezifische, erlernte Angst ist, kann sie mit entsprechenden Methoden auch wieder ´verlernt´ werden.

Es gibt verschiedene Methoden die bei Stress und psychischen Störungen angewandt werden.

Einige Techniken, die sich bewährt haben, habe ich nachfolgend kurz beschrieben.


Flugseminar


Flugseminare beinhalten gezielte Strategien um Fluganst überwinden zu können.
So z.B. Angstbewältigungstechniken, Atemtechniken und Wege zur Umstrukturierung negativer Gedanken.
Diese müssen ebenfalls gelernt und immer wieder geübt werden.

Weiter wird auch über die Flugzeugtechnik informiert.
Erfolgsversprechnende Seminare leiten Psychologen oder Therapeuten und Piloten.

Die Konfrontation mit der Angst und das Anwenden des Erlernten erfolgt dann meist in einem gemeinsamen Flug.
Die Seminare dauern ein bis zwei Tage und kosten ca. 570,- bis 790,- Euro.



Stiftung Warentest hat drei Seminare getestet (Stand 2012) und eine Checkliste erstellt, was ein gutes Flugseminar bieten sollte.
Die Liste kann hier heruntergeladen werden: Test.de/Checkliste-Flugangst-Das-muss-ein-gutes-Seminar-bieten


Da ich aber sicher war, mit den gelernten Entspannungs- und Atemtechniken sowie Bewältigungstechniken selbst meine Flugangst überwinden zu können, kam ein Flugseminar für mich nicht in Betracht.
Außerdem wollte ich das Geld für ein Seminar lieber in den Flug in die Karibik stecken.

Wer jedoch lieber in einer Gruppe Techniken zur Angstbewältigung, zum Atmen und zur Entspannung erlernen möchte, dem würde ich den Testsieger von Stiftung Warentest (2012) empfehlen: Texter-Millott GmbH in Kooperation mit Lufthansa



NLP: Neuro-Linguistisches Programmieren

NLP ist eine weit verbreitete Methode des Kommunikations- und Verhaltenstrainings.

Die Grundlagen dieser Methode wurden von Richard Brandler, John Grinder und weiteren in den 70er Jahren entwickelt.

Mit dieser Methode kann man seine Kommunikation verbessern und sich persönlich weiter entwickeln.

NLP wird heute in vielen Lebensbereichen eingesetzt, z.B. Therapie, Verkauf, Erziehung, Sport, Spiritualität, Führung usw.

Bekannt ist vor allem die erfolgreiche Behandlung von Phobien mit NLP-Methoden.

→ NLP kann helfen eine Phobie innerhalb kürzester Zeit aufzulösen.



EMDR: Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Auf deutsch heisst das ungefähr so viel wie: Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen.

EMDR ist eine wissenschaftliche anerkannte Methode, die sich vor allem bei traumatisierten Personen etabliert hat.

Auch Angststörungen, die nicht immer Symptom eines Traumas sein müssen, können mit EMDR erfolgreich behandelt werden.

2014 wurde EMDR vom gemeinsamen Bundesausschuss in die Psychotherapierichtlinie in Deutschland aufgenommen.

2015 wurde EMDR in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen.

→ Diese Technik ist sehr erfolgreich bei Traumabewältigung und Angststörungen.



Wingwave®: rechts - links- Bewegungen der Augen

Wingwave® ist ein geschütztes Verfahren. Es darf nur von speziell ausgebildeten Coaches angewendet werden.

Entwickelt wurde es von dem Psychologenehepaar Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund.

Diese Methode baut auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung auf.

Im Gehirn, wo unverarbeitete Erlebnisse und wiederkehrende Auslöser für Angst, Panikattacken, Burnout und weitere Ängste entstehen, setzt die Wingwave® Methode an. Sie wird daher auch als neurologisches Coaching bezeichnet.

Da hierbei der Angstauslöser bekannt sein muss, wird ein erfahrener Coach benötigt, der den Angstauslöser genau lokalisiert.

Dann wird mit rechts-links-Reizungen eine optimale Vernetzung beider Gehirnhälten erreicht und die Blockaden aufgelöst.

→ Diese Methode funktioniert extrem schnell, ist tiefgreifend und nachhaltig. Sie lässt sich gut mit anderen Techniken kombinieren.



EFT: Techniken der emotionalen Freiheit - Klopftechnik

Die EFT ist ein therapeutisches Konzept aus der energetischen Psychologie.

Diese wird zu Behandlung von Stress und psychischen Störungen erfolgreich angewandt.

Es werden dabei Akupunkturpunkte durch Beklopfen stimuliert, während sich der Patient dabei auf sein Problem konzentriert.

Angestrebt wird eine Auflösung der Blockaden, die den Energiefluss des Körpers stören.

→ Eine sehr hilfreiche Methode um schnell und erfolgreich Blockaden aufzulösen.



BSFF: Be Set Free Fast – Wenn es gesetzt ist, geht es schnell

BSFF ist eine Mentaltechnik um das eigene Unterbewusstsein neu zu programmieren.

Diese wird zu Behandlung von Stress und psychischen Störungen erfolgreich angewandt.

→ Diese Technik ist gut geeignet um Ängsten, unguten Gefühlen und inneren Blockaden selbst etwas entgegenzusetzen.



Logosynthesis®: Die Macht der Worte

Logosythesis® ist eine neuere, umfassende Methode um störende, energetische Strukturen aufzulösen.

Sie setzt ein zusammenhängendes Menschenbild voraus und beruht auf Konzepten vieler Veränderungsschulen, u.a. NLP, Hypnotherapie, Psychoanalyse, Energiepsychologie.

Dieses System geht davon aus, dass Menschen mehr sind als Körper und Geist, dass jeder über ein höheres Selbst (Essenz) verfügt.

Wenn der Zugang zu dieser Essenz unterbrochen, eingeschränkt oder blockiert ist, führt dies zu Leiden und ruft unangemessene Reaktionen hervor.

Mit präzise formulierten Sätzen kann der Kontakt zur eigenen Essenz wieder hergestellt und störende Strukturen aufgelöst werden.

→ Diese Methode eignet sich hervorragend zur Selbstanwendung um Blockaden, u.a. Ängste aufzulösen.



Hypnosetherapie - Unterbewusstsein positiv programmieren


Seit 2006 ist Hypnosetherapie in Deutschland offiziell als eine wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode anerkannt.
Mittels Hypnose wird ein veränderter Bewusstseinszustand (die sog. hypnotische Trance) erzielt.
Die Hypnosetherapie nutzt die im Unterbewusstsein des Patienten vorhandenen positiven Erfahrungsmöglichkeiten, latenten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken. Diese werden mit hypnotischen Techniken aktiviert und zur Bewältigung körperlicher/psychischer Probleme genutzt.
Hypnosetherapie ist eine Therapieform, die sich u.a. bei Phobien, Depressionen, Belastungs- Ess- und Schlafstörungen bewährt hat.
Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Eine absolute Kontraindikation besteht jedoch bei einer akuten Psychose, psychotischen Zuständen und bei paranoiden Vorstellungen.
Bei einer Hypnosetherapie ist eine grundsätzliche Therapiemotivation notwendig. Vertrauen und Offenheit sind sehr förderlich.
Hypnose kann eigenständig oder in Kombination mit anderen Verfahren eingesetzt werden.
→ Diese Therapieform hat sich sehr bewährt. In Verbindung mit einer oder mehreren Bewältigungstechniken kann sie in kurzer Zeit u.a. Ängste und Belastungsstörungen auflösen.



Die Bewältigungsmethoden werden von ausgebildeten Personen angewandt.
Einige Techniken können aber auch selbst erlernt und geübt werden.
Diese findest Du in meinen Buchempfehlungen unter ´Bewältigungsmethoden´.



Flugangst Online Coaching Kurs

Mittlerweile gibt es auch Online-Coaching-Kurse, die von ausgebildeten Coaches angeboten werden.
Um meine restliche Unsicherheit vor der geplanten Flugbuchung damit möglicherweise ganz zu verlieren, habe ich einen Online-Coaching-Kurs gegen Flugangst ausprobiert, der mich mit seinen kostenlosen Informationsangebot sehr angesprochen hat.

In einem 3-teiligen Videokurs wird zunächst erklärt, woher die Angst vorm Fliegen kommt, welche Methoden bei Flugangst wirksam sind und wie sie angewandt werden.
Der Kurs selbst beinhaltet dann eine Kombination der Bewältigungsmethoden wingwave®, EFT und zwei super gesprochene Selbsthypnosen.
Es wird alles gut erklärt und vorgeführt, so dass die Techniken gleich geübt werden können.

Bei mir hat dieser Kurs noch zusätzlich dazu beigetragen die Flugangst endgültig aufzulösen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man es nur mit diesen Kurs schaffen kann, die Angst vorm Fliegen zu verlieren.
Wer mit der Klopftechnik (EFT), Rechts-Links-Bewegungen der Augen (Wingwave®) und zwei wirklich gut gesprochenen Hypnosen der Flugangst entgegentreten möchte, dem kann ich empfehlen die drei kostenlosen Videos einfach einmal anzusehen.






Hier meine 4 Schritte mit denen ich die Flugangst überwinden konnte.


Wissen über Flugangst aneignen

Flugzeugtechnik verstehen

Zum Stressabbau Entspannungs- und Atemübungen

Bewältigungsmethoden erlernen und anwenden

  • selbst erlernen und üben
  • in einem Flugseminar
  • in Coaching-Kursen vor Ort
  • mit einem Flugangst Online-Coaching-Kurs


Da die Angst vorm Fliegen im Kopf stattfindet, wird man es nur selbst schaffen, diese aufzulösen.

Mit meinen 4 Schritten kann jeder seine Flugangst selbst überwinden, wenn nicht eine Angststörung oder andere psychische Erkrankungen vorliegen.

Wer seine Flugangst wirklich überwinden will, muss sich die Zeit für diese Angst nehmen, mit den vorgestellten Methoden daran arbeiten und sie somit auflösen.



Wichtig ist anzufangen sich mit der Flugangst auseinanderzusetzen, das Erlernte dann auch anzuwenden und baldmöglichst einen Flug zu buchen.

Mit einem Ziel vor Augen macht es auch Spaß der Angst entgegenzutreten und endlich dahin zu fliegen, wohin man gerne möchte!


Folgende Tipps habe ich bei meinem Flug noch zusätzlich berücksichtigt.

  • Platzbuchung in der Mitte des Flugzeugs (Schwankungen am geringsten)
  • die Plätze mit mehr Beinfreiheit buchen
  • große Maschinen bevorzugen (der Flug ist ruhiger)
  • Nonstop-Flüge buchen (kein unnötiger Flugstress)
  • Platz am Gang buchen (mehr Freiraum)
  • Vorabend-Check-in nutzen (weniger Stress am Abflugtag)
  • nur ein leichtes Frühstück
  • möglichst kein Koffein und kein Alkohol
  • bequeme Kleidung
  • bei längeren Flügen: Kissen mitnehmen (Nackenkissen)
  • Buch, Hörbuch
  • gute Kopfhörer
  • Musik-Playlist


Mit dem Wissen was Flugangst auslöst, wie die Flugzeugtechnik funktioniert, gezielten Entspannungs- und Atemübungen und den selbst erlernten Bewältigungsmethoden habe ich geschafft meine Angst vorm Fliegen aufzulösen.
Der Flugangst Online Coaching Kurs hat mir die letzte Sicherheit gegeben tatsächlich einen Flug zu buchen.

Überraschend entspannend während des Fluges war die 60-Takt-Musik und das humorvoll geschriebene Buch von Brian Clegg, siehe Buchempfehlungen.

Nun bin ich froh mich meiner Flugangst gestellt und mit den oben genannten Methoden geschafft habe, diese aufzulösen.
Ich hoffe sehr, dass etwas dabei ist, mit dem auch Du es schaffst, Deine Flugangst zu überwinden.






Ist Dir etwas unklar oder hast Du Fragen?

Dann schreibe mir doch einfach eine E-Mail. Ich versuche immer so schnell wie möglich zu antworten.

Ansonsten hoffe ich, dass Du von meinen Erfahrungen etwas mitnehmen konntest, um entspannt(er) zu fliegen.

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